Ritterlich im Glauben
Tuitio Fidei – Eintreten für den christlichen Glauben
Der Johanniteroden versteht seinen Auftrag heutzutage als „Eintreten für den Glauben und Einsatz für den Kranken und Hilfsbedürftigen“. Das verbindet das Doppelgebot der Liebe: die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten.
Bedeutete Tuitio Fidei zu den Gründungszeiten des Ordens vor knapp 1000 Jahren eher „Kampf für den Glauben“ und „Verteidigung des Glaubens“, so ist die neuzeitliche Deutung des evangelischen Laienordens, dass der Johanniterritter und die Mitglieder der Johanniterfamilie zum christlichen Glauben stehen, ihn bezeugen, sichtbar machen und dort verteidigen, wo Christentum und Kirche angegriffen werden.
Der Johanniterorden ist Teil der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Das Johanniter-Kolleg
Das Johanniter-Kolleg Hamburg bietet, oftmals in Kooperation mit den Kirchengemeinden,mehrmals im Jahr ein Forum der Begegnung von Mitgliedern der Hamburger Johanniterfamilie mit interessierten Menschen unserer Stadt in Form von Vortragsangeboten mit anschließender Diskussion und besonderen Gesprächsformaten zu theologisch und gesellschaftlich relevanten Themen, oft mit aktuellem Bezug.
Die Ambition des Johanniter-Kollegs ist, Orientierung zu geben, die Sprachfähigkeit zu fördern, gerade auch in Glaubensfragen, und die Verantwortung als Christen in der Gesellschaft zu stärken.
Gebetskreis
Der Gebetskreis der Hamburgischen Kommende widmet sich einmal im Monat den Fürbitten für Menschen in verantwortlicher Position und/oder in Situationen der Not und Anfechtung, für das Gelingen gesellschaftlich relevanter Projekte sowie politischen und humanen Krisensituationen im In- und Ausland.
Das Format ist mehrheitlich ein zeitgleiches Gebet für die Anliegen, die jeder Mitbeter einreichen kann und die ausformuliert an alle Mitglieder versandt werden. Mindestens viermal im Jahr treffen sich alle zum gemeinsamen Gebet in einer Hamburger Kirche.
Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.
Philipper 2,3