Tätige Nächstenliebe

Obsequium Pauperum – Tätige Nächstenliebe

Der Johanniterorden versteht seinen Auftrag als untrennbaren Doppelauftrag: für den christlichen Glauben einzutreten und dem Kranken, Schwachen und Hilfsbedürftigen beizustehen. Nächstenliebe bleibt dabei nicht nur ein guter Gedanke. Sie will konkret werden – durch Zeit, Zuwendung, Verantwortung und persönlichen Einsatz.

In den Ordenswerken

Für die Mitglieder des Ordens bedeutet dies, sich dort ehrenamtlich einzubringen, wo die eigenen Interessen, Erfahrungen und Fähigkeiten gebraucht werden. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Manche engagieren sich unmittelbar in den Ordenswerken und Einrichtungen der Johanniter: in der Begleitung älterer oder einsamer Menschen, in Hospiz- und Besuchsdiensten, in der Kinder- und Jugendarbeit, bei Hilfsprojekten für Bedürftige und Geflüchtete oder im Sanitäts- und Katastrophenschutz. Andere übernehmen Verantwortung in Beiräten, Verwaltungsräten, Kuratorien und Fördervereinen und bringen dort ihre berufliche Erfahrung, ihre Sachkenntnis und ihre Netzwerke ein.

 

In den Gemeinden

Tätige Nächstenliebe geschieht aber ebenso außerhalb der unmittelbaren Ordensarbeit. Johanniterritter wirken in Kirchengemeinderäten und kirchlichen Gremien mit, organisieren Veranstaltungen in Seniorenheimen, gestalten Geburtstagskaffees und Begegnungsnachmittage, besuchen alte oder kranke Menschen oder unterstützen Projekte ihrer Kirchengemeinde. Wer Organisationstalent hat nutzt dieses oder bringt es ein Wer zuhören kann, schenkt Zeit. Wer über besondere fachliche Kenntnisse verfügt, stellt sie in den Dienst einer guten Sache. Und wer Menschen zusammenbringen kann, schafft Gemeinschaft und gewinnt weitere Unterstützer.

Nicht jede Form des Engagements ist spektakulär oder öffentlich sichtbar. Oft sind es gerade die verlässlichen, stillen Dienste, die für einen anderen Menschen einen wirklichen Unterschied machen. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Aufgabe, sondern die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Möglichkeiten nicht nur für sich selbst einzusetzen.

So wird aus christlicher Haltung tätige Nächstenliebe – persönlich, konkret und dort, wo sie gebraucht wird.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“

In den Gemeinden

Tätige Nächstenliebe geschieht aber ebenso außerhalb der unmittelbaren Ordensarbeit. Johanniterritter wirken in Kirchengemeinderäten und kirchlichen Gremien mit, organisieren Veranstaltungen in Seniorenheimen, gestalten Geburtstagskaffees und Begegnungsnachmittage, besuchen alte oder kranke Menschen oder unterstützen Projekte ihrer Kirchengemeinde. Wer Organisationstalent hat nutzt dieses oder bringt es ein Wer zuhören kann, schenkt Zeit. Wer über besondere fachliche Kenntnisse verfügt, stellt sie in den Dienst einer guten Sache. Und wer Menschen zusammenbringen kann, schafft Gemeinschaft und gewinnt weitere Unterstützer.

Nicht jede Form des Engagements ist spektakulär oder öffentlich sichtbar. Oft sind es gerade die verlässlichen, stillen Dienste, die für einen anderen Menschen einen wirklichen Unterschied machen. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Aufgabe, sondern die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Möglichkeiten nicht nur für sich selbst einzusetzen.

So wird aus christlicher Haltung tätige Nächstenliebe – persönlich, konkret und dort, wo sie gebraucht wird.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.